Montag, 10.11.2008
Das heimische Essen zeigt Wirkung, aber die Tabletten helfen. Nach dem Frühstück gehen wir zum Cairo-Tower.

Der Cairo-Tower von unten
Auf dem Weg kommen wir durch einen Park - endlich etwas Grün in der staubigen Stadt. Der Eintritt ist ziemlich teuer, aber der Ausblick - ein wunderbarer Blick über die ganze Stadt - lohnt sich in jedem Fall.

Auf der Aussichtsplattform

Stadt - und kein Ende

Der Verkehr aus sicherer Distanz.
Unter der Brücke stehen Sammeltaxis.

Die Umgebung des Towers. Soziale Segregation at its best.
Man kann im Dunst in der Ferne die Pyramiden und die Zitadelle von Kairo erkennen. Auf dem Rückweg gehen wir wieder bei dem ägyptischen Mc Donald's essen und bringen Tomek, der geschwächt im Hotel geblieben ist, etwas mit. Man gewöhnt sich immer mehr daran, sich im Straßenverkehr zu bewegen. Wir treffen auf eine kleine Herde Schafe und sind ziemlich verblüfft.
Hassan, der von Tamer verständigt wurde und extra aus Alexandria angereist ist, kommt zu uns ins Hotel, um mit uns den Plan für die folgenden Tage zu besprechen.

Planung mit Hassan
Er sollte sich noch als rettender Engel entpuppen. Stefan und ich gehen mit ihm zur EYF, da dort der PC genutzt werden kann. Er stellt mit uns einen veränderten Plan für den Rest der Woche zusammen.
Die Hotel-Manager bieten uns an, zu einem Bekannten von ihnen nach Gizeh zu fahren, um dort vom Dach aus umsonst die Lightshow an den Pyramiden ansehen zu können.

Lightshow an den Pyramiden
Die ganze Aktion bzw. das Haus wirken ziemlich abenteuerlich - die Treppe ist kaputt und ohne Licht, das Klo versifft und es scheinen eine Menge Menschen dort zu schlafen, weil in den Räumen Matratzen auf dem Boden liegen. Auf der Straße machen Kinder Eselsrennen.

Kinder in Gizeh
Die Veranstalter der Show strahlen die Umgebung mit blendender Scheinwerfern an, aber die Pyramiden sind trotzdem sehr beeindruckend. Wir fahren ins Hotel zurück und gehen schlafen.